NORDTHAILAND UND BANGKOK – LIEBER BESUCH, KOCHKURS UND MASSAGEN UND 1.000 EINDRÜCKE

10 05 2011

CHIANG MAI:
Nach unserer entspannten Mekong-Bootstour und einer letzten Übernachtung in Laos passierten wir problemlos die thailändische Grenze und machten uns auf in Richtung Chiang Mai, um uns dort mit Kristin’s Mutter Sigrid und Hermann zu treffen. Unser eigentlich ausreichender Zeitplan wurde leider durch das Ende des Neujahrsfestes etwas durcheinander gebracht – scheinbar war die Bevölkerung von ganz Chiang Mai auf dem Nachhauseweg, alle Busse waren trotz Viertelstundentakt voll und wir konnten uns sehr glücklich schätzen, dass wir im letzten Bus an diesem Sonntag noch Plätze ergattern konnten! Somit kamen wir nur eine halbe Stunde nach unserem Besuch an. Tja, so ein Wiedersehen nach über fünf Monaten ist schon irreal, mitten in Thailand bekannte Gesichter und es war richtig schön! Nach kurzer Zeit war das Zusammensein auch schon so wie immer. 🙂
Chiang Mai hat eine schöne Altstadt und ungefähr 300 Tempel. Glücklicherweise stimmten wir alle überein, dass wir nicht alle Tempel besuchen mussten. Einige waren aber wirklich lohnenswert. Die Stadt ist außerdem bekannt für seine grüne, hügelige Umgebung sowie verschiedenste Kursangebote. Die nächsten Tage nutzten wir für Erkundungen der umliegenden Wasserfälle, Bergtempel und sehr kurvigen Straßen mit einem Mietfahrzeug. In Chang Mai selbst haben wir zudem Fabriken zur Herstellung von Seide, Baumwolle, Schirmen, Schmuck und Diamanten per Tuktuk besucht. Hermann und Christian machten einen thailändischen Kochkurs, während sich die Damen bei einigen Massagen erholen konnten. Die Kombination aus Wiedersehensfreude und Sightseeing ist für uns in Chiang Mai riesig verlaufen. Alles in allem ein sehr gelungener Einstieg in Thailand!

LAMPANG / ELEPHANT CONSERVATION CENTER:
Zwei Stunden südlich von Chiang Mai liegt Lampang, welches wir hauptsächlich als Zwischenstation ansteuerten. Auf dem Weg liegt das bekannte Thai Elephant Conservation Center, welches die Elefanten-verliebten Sigrid und Kristin besuchen wollten. Hier gibt es ein Krankenhaus, eine Aufzuchtstation sowie verschiedene Trainingsprogramme für Elefanten. Letztere werden in täglichen Shows vorgeführt. Alles war beeindruckend – der nahe Kontakt, die Berührungen und die Showdetails. Neben sich verbeugenden, Holz rückenden und Instrumente spielenden Elefanten waren aber die malenden unglaublich! Sie malten tatsächlich zusammenhängende und Sinn ergebende Bilder – wie Bäume, Blumen oder Elefanten. Das hat wirklich eindrucksvoll die Intelligenz dieser großartigen Tiere gezeigt, die in diesem Conservation Center nicht nur erhalten, sondern auch gefordert und gefördert werden.

SUKHOTHAI:

Auf direktem Weg nach Bangkok liegt Sukhothai, die alte Hauptstadt und bekannt als eine Miniversion des Angkor-Styles aus Kambodscha. Da die moderne Stadt von Sukhothai nicht viel zu bieten hat, entschieden wir uns für ein Guesthouse abseits in der Natur gelegen mit dem passenden Namen „Mountain View“ – eine goldrichtige Wahl! Aus ursprünglich zwei geplanten Übernachtungen wurden vier, hier stimmte einfach alles! Ruhe (in den ersten drei Tagen waren wir sogar die einzigen Gäste), tolle Umgebung, gemütliche Zimmer, ein Pool, gutes Essen und eine sehr nette Gastgeberin. Diese lästerte übrigens sehr zu unserem Vergnügen am liebsten über ihren englischen Ehemann, der zur Zeit in England ist und der nun ein unverrückbares und nicht allzu positives Bild in unserem Kopf hat. 🙂 Christian reiste nach zwei Tagen weiter nach Bangkok, um seinen Freund Horst zu treffen, der für knapp eine Woche aus Seoul anreiste.

BANGKOK:
Eine Stadt so vielfältig, verrückt und faszinierend wie Bangkok findet man wohl nicht oft auf unserem Erdball… Man kann von allem etwas haben oder bleibt in einem Bereich und bei einem Eindruck… So – hatten wir zumindest das Gefühl – machten es viele unserer Traveller-Kollegen, die in der berühmt-berüchtigten Khao San Road und dem umliegenden Viertel abstiegen. Alles, was das „Farang“ (=Westler) -Herz begehrt, gibt es hier im Überfluss. Und so viele Weiße auf einem Haufen hatten wir seit fast einem halben Jahr nicht mehr gesehen!
Außerhalb dieses Backpackerviertels wird man von Eindrücken überwältigt:
Auf den Fahrten über den Chao Praya oder die Klongs (=Kanäle, Bangkok galt früher als „Venedig des Ostens“) erhält man unter anderem Einblicke in das ländliche Bangkok, mit kleinen Steghäuschen, süßen Gärten und auch ärmlichen Behausungen. Direkt daneben befinden sich Hochhäuser wie man es aus Großstädten kennt und supermoderne Shopping-Center sowie riesige Hotelanlagen.
Dann hatten wir noch den 31. Geburtstag von Christian zu feiern, der etwas kleiner als der 30. ausgefallen ist 😉 In gemütlicher Runde haben wir nach leckerem Thai-Essen ein paar Cocktails an einem Art „Cocktail-Car“ auf der Straße zu uns genommen und in den Geburtstag gefeiert. Am folgenden Morgen sind Sigrid und Hermann wieder abgereist und ihr zweiwöchiger Besuch war leider schon beendet. Es war wirklich schön mit Euch… Das gleiche gilt nicht weniger für den Besuch von Horst, der uns am darauf folgenden Morgen wieder in Richtung Seoul verließ. Die Tage deines Besuchs waren intensiv, nicht zuletzt der Tag vor deiner Abreise, der sicher in die Geschichte unserer Freundschaft einging…



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